Hotel Naudererhof

Klettern

„Climbers Paradise“ – der Name der umfangreichsten (Online-)Kletterplattform der Alpen ist auch in der Mitgliedsregion Nauders am Reschenpass Programm.

Die Region ist der Hotspot für die neue Klettergeneration, von Anfänger bis Profi, von Alpin- übers Sportklettern bis zu Klettersteigen in allen Schwierigkeitsgraden. Ein echtes Highlight für Kletter-Aficionados aller Alters- und Könnerstufen ist der neue Klettergarten in Nauders. Und weil der wichtigste Muskel beim Klettern das Gehirn ist, sei Anfängern und verbesserungsfreudigen Amateuren geraten, einen der vielen Kletterkurse in Anspruch zu nehmen – denn Sicherheit geht vor! 

Klettergarten Nauders: Gegenüber der malerischen Festung Nauders finden Kletter-Aficionados jeden Alters und Könnens attraktive Wege in die Vertikale. In den unterschiedlichen Sektoren warten 38 Routen von Schwierigkeitsgrad 1 bis 7a. Die Kombination von kindgerechten Einsteigerrouten und anspruchsvolleren Varianten bietet Freizeitvergnügen für Groß und Klein. Besonders Familien mit Kindern finden hier für jedes Kletter-Level die richtige Route. Im Sommer ist der Klettergarten sogar einmal pro Woche bis Mitternacht beleuchtet – einzigartig in Tirol und dank der Summercard frei zu benützen!

Klettersteig TIROLERWEG

Schöne nordseitige Steiganlage im kristallinen, goldgrauen Fels – einer der schönsten Urgestein-Klettersteige der Alpen – und frisch renoviert! Auf dem fast 3.000 m hohen Gipfel hat man einen wunderbaren Ortlerblick. Der Tirolerweg ist homogener als der benachbarte Goldweg, hat aber auch kurze D-Stellen, der Abstieg ist gut versichert. Obwohl der Steig im Liftgebiet liegt, sollte er aufgrund seiner exponierten, hochalpinen Lage nur bei sicherem Wetter gemacht werden.

  • Ausgangspunkt: Bergstation der Bergkastel-Seilbahn (2.200 m)
  • Der Weg zum Einstieg: der Zirmbahn entlang bis zur Bergstation, weiter zu der Bergstation des dahinterliegenden Almliftes dem markierten Steig entlang in das Blockkar des Nauderer „Goaßloch“ zum Einstieg auf 2.600 m (Gehzeit ca. 1½ h). Nun dem Drahtseil folgend in luftiger, abwechslungsreicher Kletterei (teilweise senkrecht) zum Gipfel (2.982 m, Kletterzeit ca 2½ h)
  • Abstieg: dem Drahtseil folgend durch die Gipfelwand, in westlicher Richtung über den Grat in die zweite Scharte (Ende des Seils), dann in nördlicher Richtung durch das Geröllkar zum markierten Einstieg und den Aufstiegssteig zurück zur Seilbahn (Gehzeit ca 2½ h).
  • Charakter, Schwierigkeiten: Durch nordseitige Exposition und der Höhe (fast 3.000 m) ist es ein hochalpiner Klettersteig für Geübte mit richtiger Ausrüstung. Kletterei ohne Leitern, Klammern, aber Turmvariante schwierig! Durchgehendes 700 m langes Drahtseil. Abstieg durch das Kar im Frühling eventuell mit Firngleitern, im Sommer besteht Steinschlaggefahr.
  • Beste Zeit: Ende Juni bis Ende September (Gefahr: Schnee im oberen Teil).
  • Ausrüstung: Brust-Sitzgurt, Seilstück 4-5 m lang, 11 mm Durchmesser, 2 Klettersteigkarabiner, evtl. Klettersteigbremse, Bergsteiger-Schutzhelm.